Biografie: Ein Spiel - 29.03.-01.04.2007

  Biografie: Ein Spiel - 29.03.-01.04.2007

Biografie: Ein Spiel - 29.03.-01.04.2007

Ein Schauspiel von Max Frisch
Regie: Herbert Eisenhauer

Der Verhaltensforscher Hannes Kürmann wüsste heute genau, was er ändern würde, bekäme er die Chance, die letzten sieben Jahre seines Lebens ungeschehen zu machen. Gerne würde er an jenen Punkt zurückgehen, an welchem die verhängnisvolle Beziehung zu seiner späteren Frau Antoinette begann. Sein Ziel: Ein Leben ohne Antoinette. Und was im wirklichen Leben unmöglich ist, wird auf der Bühne Realität: Kürmann kehrt zu jenem schicksalsträchtigen Tag, dem 26. Mai 1960, zurück, an welchem er Antoinette einst kennen gelernt hatte, und spielt von da ab sein Leben in verschiedenen Varianten neu durch.

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch (1911-1991), der mit Dramen wie „Herr Biedermann und die Brandstifter" und „Andorra" sowie dem Roman „Homo Faber" Weltruhm erlangte, äußerte über sein 1968 uraufgeführtes Stück, er wolle es als Komödie verstanden wissen. Die Fragen nach einer zweiten Chance im Leben und dem Menschen als Meister seines Schicksals bieten gerade in unserer hochtechnisierten Welt ein faszinierendes, tiefgründiges Gedankenspiel über die Grenzen der Spezies Mensch. Frischs Modellversuch zu einer Wunschbiografie reflektiert jedoch auch die Mittel des Theaters: Die Möglichkeit zu wiederholen, zu probieren und zu ändern.

Darsteller:

Hannes Kürmann - Hanno Galensa
Registrator - Manfred Henske
Antoinette - Tanja Kuschel

und
Frau Hubalek, Haushälterin - Marion Noack
Rektor der Universität - Kurt Finger
Herren der Universität - Gert Krause, Uwe Mencke
Rotz, ein Junge - Nils Engelhardt
Korporal - Gert Krüger
Mutter Kürmann - Petra Schwarz
Vater Kürmann - Walter Hoger
Arzt - Werner Schlichting
Assistenzarzt - Lars Pietschmann
Schwester Agnes - Hannelore Preigschat
Helen, amerik. Freundin - Patrizia Kaymaz
Thomas, Sohn - Kamil Kube
Braut - Karen Karsten
Brautvater - Uwe Kautz
Brautmutter - Monika Jacobsen
Hochzeitskind - Ricco Karsten
Pfarrer - Herbert Eisenhauer
Flüchtling - Rolf Gremm
Flüchtlingsfrau - Annette Laue
Prof. Krolevsky - Walter Hoger
Verfassungsschützer - Gert Krause, Uwe Mencke
Prof. Hornacher - Thomas Hein
Herr Henrik - Harry Engelhardt
Frau Henrik - Petra Schwarz
Herr Schneider - Erhard Lenuck
Frau Schneider - Annette Laue
Pina, Haushälterin - Nesrin Özdönmez
Rotzler - Peter J. Weyers
Herr Stahel - Lars Pietschmann
Frau Stahel - Karen Karsten
Marlis - Nesrin Özdönmez

Hinter den Kulissen:

Regie - Herbert Eisenhauer
Assistenz - Manfred Mahnke
Inspizienz - Uwe Kautz, Gisela Mahnke
Souffleusen - Eva Eggert, Jutta Kautz
Kostüme - Erika Schlichting
Maske - Petra Göttsche
Ton - Thomas Alsdorf, Lars Pietschmann
Musik - Jutta Brandau
Bühne - Uwe Mencke und das Bühnenbauteam
Beleuchtung - Gerald Geib
Probenfotos - Kamil Kube, Peter J. Weyers

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main